Angel
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Zeig mir dein Herz...

Wenn das jemand zu mir sagen würde, es sähe wohl folgender maßen aus...

ein Herz, aus dem Stücke raus sind...ein paar "Flicken" sind auf einige Stellen gesetzt, aber es sind auch noch so klaffende Stücke da.

Ich weiß nicht, was ich will, wieso ich so bin, wieso ich mein Gesicht wieder verliere.

Ich müsste glücklich sein, aber ich bins nicht. Ich bin verliebt und dennoch weine ich wegen dieser Person.

Dazu kommt eine Person, die mir sehr am Herzen liegt, die ich wohl insgeheim doch noch nicht losgelassen habe, da es mich verletzt, sie mit wem neues zu sehn.

ich hasse dieses Gefühl..es ist wie ein Stich ins Herz...nein..eher als würd man mein Herz aufschlitzen.

Nicht nur, dass sich mein Schwarm nicht meldet, nein, das kommt dann noch dabei, wo ich dann hier sitze, weine und am liebsten mit der Schere oder sonstigen Instrumenten zugange wäre.

Ich bin es wohl nicht wert, geliebt zu werden, sonst wäre es alles anders. 

4.3.08 23:22


Meine Erklärung der Selbstachtung

 

Ich bin ich,
nirgendwo gibt es jemanden, der genauso ist wie ich.
Einige Menschen sind mir in Einzelheiten gleich,
aber niemand ist ganz so wie ich.
Darum gehört alles, was ich tue, authentisch zu mir,
weil ich allein es so wollte.
Alles an mir gehört zu mir.

Mein Körper und alles, was er tut,
mein Geist mit all seinen Gedanken und Ideen,
meine Augen mit allen Bildern, die sie sehen,
all meine Gefühle, Ärger, Freude, Frustration, Liebe, Enttäuschung, Erregung,
mein Mund und alle Worte, die er spricht,
höfliche, harte oder grobe, wahre oder falsche,
meine Stimme, laut oder leise,
und alles, was ich tue in Bezug auf andere oder auf mich selbst.

Meine Phantasien gehören zu mir,
meine Träume, meine Hoffnung, meine Ängste,
alle meine Triumphe und Erfolge gehören mir,
alle meine Niederlagen und Fehler.
Weil das alles zu mir gehört, kann ich mich selbst genau kennenlernen.
Wenn ich das tue, kann ich mich lieben und freundlich sein
zu allen Teilen meiner Person.
So kann ich es ermöglichen, dass alles in mir zu meinem Besten wirkt.

Ich weiß von Seiten an mir, die mich verwirren, und ich weiß,
dass ich Seiten habe, die ich noch gar nicht kenne.
Solange ich jedoch freundlich und liebevoll bin zu mir selbst,
kann ich mutig und voller Hoffnung darauf warten,
dass sich die Verwirrung löst und dass ich die Möglichkeit finde,
mehr über mich zu erfahren.

Wie immer ich aussehe und mich äußere, was immer ich sage oder tue,
was immer ich denke oder fühle, in jedem beliebigen Augenblick:
Das bin ich.
Das bin ich, und das drückt aus, wo ich in diesem Augenblick stehe.
Wenn ich später erneut betrachte, wie ich ausgesehen
und wie ich mich ausgedrückt habe,
was ich gesagt und getan habe, wie ich gedacht und gefühlt habe,
dann mögen sich Einzelheiten als unpassend erweisen.
Ich kann das Unpassende fallen lassen und das Passende beibehalten
und etwas Neues finden für das, was ich aufgebe.

Ich kann sehen, hören, fühlen, denken, sprechen und handeln.
Ich habe alles, was ich brauche, um zu überleben,
um anderen nahe zu sein
und die Welt der Dinge und Menschen um mich herum sinnvoll zu gestalten.
Ich gehöre mir selbst, darum kann ich mich gestalten.
Ich bin ich, und ich bin wertvoll.

(Virginia Satir) 

25.2.08 19:58


Rollenspiel

 

Das ist das, was ich seit Jahren mache. Um genau zu sein, seit ungefähr 8 Jahren. Ich setze verschiedene Masken auf, spiele Rollen..

diese Rollen bröckeln, da die Therapeuten an ihrer oberen Schicht kratzen.

Ich hasse mich für diese "Selbstverarschung", die ich jahrelang betrieben habe.

Es zwingt mich dazu, mich zu verschandeln...mir Narben zuzufügen. Zu tun, was ich immer tun wollte, mich zu ritzen.

Noch schlimmer ist es, wenn man nicht nur seinen Körper hasst, sondern auch seinen Charakter, der immer mehr auseinander gebohrt wird, nach Gut und Böse, schlecht und gut...

Was bin ich dann noch? Ein Mensch? Ein Etwas?

ich möchte nicht mehr so sein...

und dennoch lebe ich so weiter.

 ich möchte aber nicht mehr. Ich möchte weg sein. WEG!

7.2.08 23:18


Möchtegern - Freunde

Jaja, wer kennt sie nicht?

Leute, die einem immer wieder sagen: ooh ich bin für dich da und das was xy macht is ja so scheiße und bla bla bla

und im Endeffekt sind se dann noch genauso beschissen wie die Personen, über die sie fluchen!

Ich hab keinen Bock mehr auf "Gelegenheits"-Freunde, Leute, die sich melden, wenn ihre Freunde oder wie sie es betiteln nicht da sind und einen nach einigen Wochen oder Monaten wieder anschreiben und einen fragen, wies einem geht und bla.

Sparen können se sich das, aber volle Kanne!!!

Wenn se sich schon 5 Wochen nen Scheiß drum scheren, dann kann es auch noch so weiter laufen, ich kann drauf verzichten.

Ich brauche Leute, auf die ich zählen kann. Aber gut, ich werde meinen "Freundeskreis" ab jetzt schön aussieben.

 

27.1.08 19:50


als wir uns liebten,
liebten wir uns selbst nicht.
als wir uns den krieg erklärten,
gaben wir uns schon verloren.
als wir geschlagen waren,
bemühten wir die geschichte.
als wir allein waren,
übertönten wir sie mit musik.
als wir uns trennten,
blieben wir am gleichen ort.
so lagen wir uns bald wieder in den armen
und nannten es ein liebesgedicht,
aber kein liebesgedicht erklärt uns,
die angst vor der liebe,
und warum der himmel so blau war,
als wir uns trafen,
und warum er immer noch blau sein wird,
wenn wir sterben werden,
du für dich,
ich für mich.
26.1.08 01:01


Schnittwunden... im Herzen

Ja...

von der Vergangenheit und der Gegenwart...

ich würd es zu gern reparieren, aber es geht nicht. Es hat zuviel mitgemacht. Hass, Trauer, Einsamkeit, Demütigung, Enttäuschung...

die Liste ist unendlich. Dagegen sieht die "schöne" Liste sehr kurz aus!

Es sind Freude und Freundschaft drin enthalten. Liebe? Was ist das nochmal? Ich glaube ich habe es vor nicht mal einem Jahr empfunden. Selbst das verblasst.

Ich rede mir nur ein, dass ich was Neues will. Ein neues Leben, eine neue Beziehung. In Wirklichkeit will ich das alles nicht.

Ich will auch keine Therapie. Keine Hilfe. In Wirklichkeit will ich fliehen. Man sagt, Selbstmörder sind Feiglinge, da sie vor ihren eigenen Problemen fliehen.

Ich sage, lieber ein Feigling, als das, was manche durchmachen (ich zähle mich hinzu), weiter zu ertragen.

Oft denke ich daran, wie es wohl ist, wenn man tot ist. Was wäre mit der Familie?Freunde? Wäre Trauer da?

Leider kann man nicht wie in einem Videospiel mal eben einen zuletzt gespeicherten Spielstand neu laden und sich somit zurück katapultieren.

Kontakt zu Toten scheint es zu geben, aber ob das wirklich so sinnvoll wäre, einen Selbstmörder zu fragen, was mit ihm passiert ist? Wir nehmen dann alles vorraus.

Mir ist zum Weinen zumute. Tag für Tag für Tag.

Aber nimmt jemand einen in den Arm? Zeigt, dass es doch schön ist, dass man existiert? Nein.

Ich möchte mich nur noch abschotten, von dem Hier und Jetzt. Mal sehen, wie lang es dauert, bis es soweit ist. 

22.1.08 21:07


Teile eines Traums - Pieces of a Dream (Anastacia)

I thought I saw you late last night
But it was just a flash of light
An angel passing
But I remember yesterday
Life before you went away
And we were laughing
We had hope and now it's broken

(Chorus)
And I can see it clearly once
When you were here with me
And now somehow all that's left are
Pieces of a dream

And now I'm lost in restless nights
Just a whisper of the life
That we created
Shadows falling
I am calling

(Chorus)

The faded photographs
The frames of broken glass
The shattered memories
Time will soon erase
All these souvenirs
Are salt from thousand tears
But when I wake up you are never there

We had hope and now it's broken

(Chorus 2x)

Pieces of a dream

 

Teile eines Traums...auch ich träume und diese Träume verpuffen plötzlich wie eine Seifenblase..einfach weil sie nicht realitätsnah sind.

Zu gerne hätte ich natürlich,dass es wahr werden würde...aber es passiert nicht. Ein Grund für mich, wieder aufzugeben, mir wehzutun, für meine Dummheit, die ich bei manchen Dingen an den Tag lege. Vielleicht könnte ich diese Träume doch verwirklichen?
Ich weiß es nicht. Ich möchte nicht mehr träumen, ich möchte es spüren...spüren, wie es ist, wieder einen Schutz vor allem zu haben, spüren, wie jemand einem die vergossenen Tränen wegwischt...

einfache lapidare Dinge, aber für mich wahnsinnig wichtig. Ich bin ein sehr menschenbezogener Mensch.. ich brauche immer wen um mich, sonst gehe ich ein.

Warum haben alle um mich herum sowas, nur ich nicht? Ist es mein Schicksal?

Mein Schicksal, alleine zu sein, mein Schicksal, nicht all das erfahren zu dürfen?

Wenn das so ist, dann möchte ich nicht länger auf der Erde verweilen, abdriften, weg von diesem Leben.

Leider kann man es nicht sagen, was das Schicksal noch so parat hat...wie ich bereits schrieb, das Leben ist ein Spiel, vielleicht zieht meines ja noch den ein oder anderen Joker? 

11.1.08 23:33


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